Ein Gesundbrunnen für Leib und Seele

Beim Fasten wird freiwillig auf jegliche Nahrung verzichtet. Lediglich Wasser und Tee werden dem Körper zugeführt. Der Organismus lebt in dieser Zeit von seinen eigenen Reserven und bekommt so die Chance, sich zu kurieren. Die Annahme, man müsse beim Fasten hungern, ist ein Irrtum. Fasten ist nicht gleich Hungern.
Beim Fasten stellt sich der Körper von der äußeren auf die innere Ernährung um. Der Hunger verschwindet. Der Körper befreit sich in dieser Zeit von Schlacken und Giftstoffen. Er stößt alte Körperzellen ab und bildet neue,
was zu einem verjüngten Erscheinungsbild nach dem Fasten führt.

 

Fasten und Yoga am Meer

 

 

Yoga unterstützt das Fasten

Durch spezielle Yogaübungen werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Die Organe bekommen Zeit, sich tiefgehend zu regenerieren. Durch die Ausscheidung krankhafter Ablagerungen in den Gelenken, im Gefäßsystem und Bindegewebe erfährt unser Körper eine sanfte Heilungs- und Verjüngungskur.   

 

Seelische Befreiung

Pfr. Sebastian Kneipp (Entdecker der Wasserkur)prägte sinngemäß den Satz:

„Die meisten Menschen wurden gesund, als wieder Ordnung in ihren Seelen war".
Gerade beim Fasten wird der Blick für das Wesentliche im Leben frei. Es entsteht ein wacher und empfindsamer Geisteszustand. Daher sollte Fasten immer von einem Prozess der inneren Ruhe und Einkehr begleitet sein.
Anselm Grün beschreibt das so: „Beim Fasten begegne ich mir selbst, meinen Gedanken und Gefühlen, ich sehe was mich innerlich gefangen hält, und die Meditation hilft mir, das sorgenvolle Denken, das Verhaftetsein mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, Neid , Ärger und Schuldgefühle aufzugeben, loszulassen, sich eins zufühlen mit dem großen Geist der Liebe. Die innere Ruhe und Stille ist es, die heilsam ist und Heilung bringt“.